Der Film begleitet junge Menschen bei Begegnungen mit vier Zeitzeugen aus dem ehemaligen Sudetenland. Zwei von ihnen blieben nach dem Zweiten Weltkrieg in der Tschechoslowakei, zwei andere wurden in die DDR umgesiedelt. Ihre Erinnerungen an Heimat, Verlust und Neubeginn treffen auf Fragen der jüngeren Generation. So entsteht ein eindringlicher Film über Grenzerfahrungen, unterschiedliche Lebenswege und bis heute spürbare Folgen politischer Umbrüche. Besonders deutlich wird das bei den beiden, die sich in der DDR nicht als "Heimatvertriebene" sehen durften, sondern dort als "Umsiedler" galten.